Sommerseminar 2013 in Salzburg

50 von 250 Abendschullehrer/innen haben sich zu Ferienbeginn drei Tage in Salzburg getroffen, um über das Fernstudium zu diskutieren.

Es ging dabei hauptsächlich um das Thema „Flipped Classroom“ – eine Methode des Unterrichtens, in der die Hausübungen in der Schule, und die Schulübungen zu Hause gemacht werden.

Ziel ist eine bessere individuelle Betreuung im Unterricht, und eine Auslagerung des Stofflernens auf Video.

Vortrag von Jörn Loviscach am Sommerseminar 2013 der Abendschulen in Salzburg, 9. Juli 2013

Flip Teaching, Flipped Classroom: Schulübung wird als Hausübung gemacht. In den Präsenzphasen wird geübt.

Arbeitsteilung

Lehrer Komplexere Aufgaben, tiefere Diagnose, persönliche Betreuung

Computer Standarderklärungen, Fingerübungen

Im Klassenraum

  1. Ende des fragend-entwickelnden Unterrichts: problematisch für eine größere Anzahl an Menschen
  2. Betreute Partnerarbeit – „Smoke Test“, Transferausgaben, entdeckendes Lernen
  3. Aktives Plenum (Spannagel)
  4. Synchrone oder asynchrone Präsenzphase

Literatur:

  1. Bergmann, Jonathan/Sams, Aarn. Flip Your Classroom: Reach Every Student in Every cLass Every Day. ISTE 2012
  2. Mayer: Multimedia Learning

Link (Wikipedia, de): Flipped Classroom

Link (Wikipedia, en): Flip Teaching

Link (Physik Didaktik): Multimedia in Physik

Link (Videos, en): Khan Academy

Link (Videos, de): Khan Academy

Link (Videos): Udacity

Link (Quizzes auf Videos): Capira

Methodische Aspekte

  1. Begleitaufgaben stellen, nicht ziellos zuhause etwas erarbeiten lassen, sondern uter einem bestimmten Aspekt
  2. Inhalte nicht wiederholen
  3. Missverständnisse in Videos einbauen

Tipps für Video

  1. Mayer: „Nichts noch dranflicken“. Bleib bei der Sache. Kohärenzprinzip. Diagramm nicht beschriften, sagen, was es zeigt. Ton und Bild. Redundanzprinzip. Beschriften in den Formen. Personalisierung, reden mit dem Zuschauer
  2. Live ist besser
  3. Lean Backward – lean Forward. Mitarbeiten beim Videoschauen
  4. Totmannschalter – nicht zu billige Fragen dazwischen
  5. Selbst etwas erklären. Fragen, „was nun“. (Was wird passieren)

Probleme

Zeitmanagement. „One Course at a Time“

Unselbständigkeit, Nichtlesen, verflachte Darstellung, Unterforderung. Grundlegende Probleme: Force Concept Inventory, A Private Universe (Präkonzepte)